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In den meisten Staaten beziehen sich die Gründungsgebühren auf das Stammkapital (Authorized Capital). Man darf nicht unterkapitalisiert sein und das behördlich eingetragene Stammkapital muss hoch genug sein, um nicht vom Jahresumsatz plus dem Vermögen der Corporation überstiegen zu werden. Dies ist in den Bylaws verankert und dient natürlich dem Schutz von Gläubigern. Wenn jemand z.B. mit seiner $1 Millionen Corporation $5 Millionen in Schulden macht, wäre er ja nie in der Lage, genug Aktien zu verkaufen um die Schulden zu decken.

Da man aber in den von uns empfohlenen Staaten das Stammkapital nie ein- oder nachzahlen muss, sollte man sich schon immer gleich von Anfang an mit ausreichendem Stammkapital eintragen lassen. Sie können Ihre Corporation sogar mit einem höheren Stammkapital als anfangs notwendig eintragen lassen. Das ist zum Beispiel dann notwendig, wenn Sie die Corporation kapitalisieren wollen.

Ein Beispiel: Eine $1 Millionen Corporation, benötigt $4 Millionen Kapital für eine Geschäftserweiterung. Das benötigte Kapital will die Corporation durch Aktienverkauf erzielen. Auf wieviel müsste also das Stammkapital erhöht werden?

Wenn Sie meinen auf $5 Millionen, dann haben Sie falsch geraten. Wenn nämlich eine $5 Millionen Corporation Aktienanteile von $4 Millionen verkauft, wäre sie zu 80% in Fremdbesitz! Damit Sie nicht mehr als 49% des Stimmrechts Ihrer Corporation verlieren, sollte das Stammkapital also auf mindestens $8 oder $9 Millionen erhöht werden. Ein ähnliches Problem entsteht unserer $1 Millionen-Beispiels-Corporation, wenn sie ein Darlehen von $4 Millionen aufnehmen möchte. Da sie weder genügend Aktien als Sicherheit hinterlegen, noch genug Aktien verkaufen kann, um das Darlehen zurückzuzahlen, würde die Corporation das gewünschte Darlehen gar nicht erhalten. Für beabsichtigte Kapitalisierungen ist es immer besser ausreichend viele Aktien in Reserve zu halten um somit nicht nur die ersten Investoren, sondern auch zukünftige Investoren befriedigen zu können. Da aber das Stammkapital ohnehin nicht eingezahlt werden muss, sollten Sie Ihre Corporation von Anfang an mit genügend Stammkapital eintragen - zumal der Gebührenunterschied gering ist und die Kosten später höher sind.

Für Ihren besseren Überblick haben wir die von uns empfohlenen Staaten nach Aktienstammkapitalbeträgen von $1 Million ausgewählt. Bei allen kann das Aktienkapital für $500 pro $1 Million erhöht werden.

OREGON

Oregon ist einer der wenigen Staaten in den USA, der keine Sales Tax (eine Art Mehrwertsteuer) erhebt und sich deshalb besonders gut für Unternehmen eignet, die in USA Anschaffungen tätigen wollen - und dabei bis zu 10% sparen können. Die Einkommenssteuer, die Oregon erhebt, können Sie für $500 mit einer Zusatzadresse in Nevada umgehen. In Oregon können Sie bereits eine $100.000 Corporation gründen. Die Gründungsgebühren dafür betragen $2.500, die Corporation darf bis zu tausend Aktienanteile à $100 austeilen. Sie können das Aktienstammkapital später für $300 pro $100.000 erhöhen, was jedoch eine zusätzliche Gebühr von $1.000 kostet. Die Gründungsgebühren für eine $1-Million- Corporation liegen bei $3.500. Die Corporation darf bis zu einhunderttausend Aktienanteile à $10 austeilen. Mit seinem Business Corporations Act verfügt Oregon über eine der progressivsten Gesetzgebungen in den USA. Hier ist es auch möglich, eine behördliche Eintragung für die Ausgabe von Vorzugsaktien (Preferred Stock, Gebühr $2.000) zu erhalten. Die Jahresgebühren belaufen sich auf $1.200 bis zu einem Aktienkapital von $5 Millionen.

MONTANA

Montana erhebt ebenfalls keine Sales Tax, verfügt über dieselbe vorteilhafte Gesetzeslage wie Oregon und erfüllt auch alle anderen unserer Bedingungen. Die Gebührenordnung ist die gleiche wie in Oregon - mit einer Ausnahme: Die Genehmigung für eine Aktienverstückelung von mehr als 50.000 Aktien ist allerdings bedeutend teurer. Wir empfehlen deshalb Montana nur, wenn der gewünschte Name in Oregon bereits vergeben ist.

KALIFORNIEN

Kalifornien hat zwar eine verhältnismäßig hohe Landeseinkommensteuer (State IncomeTax), aber man kann sie mit einer Zusatzadresse in Nevada vermeiden. Wenn man vorwiegend im High-Tech Bereich tätig ist, macht sich eine kalifornische Corporation natürlich sehr gut. Die Gründungsgebühren für eine $1 Millionen-Corporation sind $3.500 (eine kleinere Corporation kostet jedoch nicht weniger). Die Jahresgebühren bis zu $5 Millionen betragen $1.500.

FLORIDA

Florida erhebt zwar keine Einkommenssteuern für Arbeitnehmer, wohl aber für Corporationen. Mit einer weiteren Adresse in Nevada, die wir Ihnen für $500 besorgen, können Sie die Einkommenssteuer umgehen. Die Gründungsgebühren für eine $1-Millionen-Corporation betragen $3.500, eine kleinere Corporation kostet jedoch nicht weniger. Die Jahresgebühren bis zu $5 Millionen sind $1.500.

Jumbo-Corporations

Bei besonders hohem Aktienkapital veranlassen wir die Gründung einer Corporation, je nach gewünschter Aktienverteilung, in der Regel in den Staaten Montana, California, Oregon und Utah. Diese Bundesstaaten entsprechen unseren beschriebenen Anforderungen und sie berechnen für ein hohes Aktienkapital dieselben Gebühren.

Die Gebühren für Jumbo-Corporationen lauten wie folgt:

$100-Millionen-Corporation: $18.000 plus $2.500 Jahresgebühren

$150-Millionen-Corporation: $23.000 plus $2.500 Jahresgebühren

$200-Millionen-Corporation: $28.000 plus $2.500 Jahresgebühren

$300-Millionen-Corporation: $38.000 plus $2.500 Jahresgebühren

$500-Millionen-Corporation: $58.000 plus $2.500 Jahresgebühren

Das Aktienkapital einer Jumbo-Corporation darf für $1.000 pro $10 Millionen erhöht werden. Ab $500 Millionen kostet das Aktienkapital $1.000 pro zusätzliche $50 Millionen. Ab $1 Milliarde kostet das zusätzliche Aktienkapital $1.000 pro $100 Millionen.

Eine Jumbocorporation ist dann vonnöten wenn ein Großproject in diese Höhe in die Corporation eingebracht werden soll (bitte berücksichtigen dass Vermögen und Jahresumsatz nicht das Stammkapital übersteigen dürfen). Auch ist ein hohes Stammkapital unerlässlich bei Börsengängen, damit einem bei Kursschwankungen nicht die Aktien ausgehen und man die Mehrheit verliert. Bevor Sie sich aber für die Gründung einer Jumbo-Corporation entscheiden, sollten Sie sich unsere aktuelle Zwangsverkaufsliste erfragen, da diese oft sehr große, teilweise bezahlte Corporationen enthält, die kostengünstiger als eine Neugründung zu haben sind.

Warum nicht gleich eine Off-Shore- Corporation?

Wir haben festgestellt, dass diese Steuerparadiese für unsere Mandanten mehr Probleme als Vorteile bieten. Da nämlich die sogenannten Steuerparadiese den Steuerbehörden der ganzen Welt wohlbekannt sind und darüber hinaus meist sowieso geheime Steuer- und Auslieferungsabkommen mit den USA und den EU-Ländern haben, muss man äußerst vorsichtig sein (es sei an den Prozess gegen den Vater der Tennisspielerin Graf erinnert). Ein weiteres Problem ist, dass man seit Basel II keine Anonymität in diesen Ländern genießt. Wir haben aber eine Lösung zur Beibehaltung der Anonymität entwickelt, indem eine uns gehörende U.S. Corporation als Gründerin der Offshore Corporation in Panama auftritt. Der Besitzer dieser U.S. Corporation (einer unserer Anwälte) ist in Panama bekannt, aber nicht der tatsächliche Eigentümer, dem wir die Offshore Firma weiterverkauft haben. Die beste Konstellation, unter der für Ausländer eine Off-Shore Corporation möglichenweise in Frage käme, wäre die Gründung einer Corporation in den USA und einer Zweitcorporation desselben Namens in Panama. Man tritt offiziell nur mit der seriös klingenden U.S. Corporation auf, macht aber einen Joint Venture Vertrag mit der panamesischen Corporation, wodurch ein Teil der eingehenden Gelder auf das Konto der gleichnamigen Corporation in Panama einfließt. Die in Panama eingegangenen Gelder sind unter dem International Business Corporations Act für Ausländer steuerfrei. Gerne beraten wir Sie über die Modalitäten einer derartigen Konstellation. Gründungsgebühren für eine $10 Millionen Panama Corporation sind $5.000, Jahresgebühren sind $2.000. Stammkapitalerhöhung $1.000 pro $10 Millionen.

Wie steht’s mit Delaware, Wyoming oder Nevada?

Leider entsprechen die anderen US-Staaten, vor allem aber Delaware oder Wyoming, keineswegs den Bedingungen, unter denen wir unseren Klienten die Gründung einer Corporation empfehlen. Bei Ausländern waren Delaware und Wyoming für die Gründung einer Corporation lange Zeit sehr beliebt, da diese zu den wenigen Staaten gehörten, die es einer Einzelperson erlaubten, die Funktionen der drei Direktoren und der drei Funktionäre (President, Vice President, Secretary/Treasurer) gleichzeitig wahrzunehmen und damit als Aktieninhaber anonym zu bleiben. Da diese Vorteile mittlerweile in allen von uns empfohlenen Staaten zu finden sind, und Delaware oder Wyoming statt weiterer Vorteile nur Nachteile zu bieten haben, empfehlen wir diese beiden Staaten nicht mehr zur Gründung einer Corporation.

Insbesondere Delaware, wo es tatsächlich mehr Corporationen als Einwohner gibt, ist in Verruf geraten, da es wegen seiner vielen Corporationen von Ausländern mit ganz kleinem Aktienkapital (typischerweise $1000 bis $10.000) international von Behörden und Banken als Ort zur Steuerflucht betrachtet wird.

Delaware eignet sich auch nicht für große oder kapitalbedürftige Corporationen. Ein Beispiel: Wenn Sie eine $100-Millionen-Par-Stock- Corporation mit hundert Millionen Aktienanteilen in Delaware gründen und damit an die Börse gehen wollen, belaufen sich die Jahresgebühren auf astronomische $20.000. In Oregon betragen die Jahresgebühren im Vergleich dazu nur $2.500. Im Gegensatz zu den von uns empfohlenen Staaten erhebt Delaware außerdem eine Vermögenssteuer auf eingezahltes Kapital. Alles Gründe, weshalb wir Delaware oder Wyoming nur in ganz seltenen Fällen empfehlen, z.B. wenn ein Name für Ihre Corporation in den anderen Staaten bereits vergeben ist. Auch können wir Nevada leider nicht mehr empfehlen, denn es ist wegen vieler unseriöser Anbieter anrüchig geworden. Auch erhebt Nevada neuerdings eine Steuer für eine Business Lizenz und hat die Gebühren für Nennwertsaktien gewaltig erhöht. Somit benutzen wir Nevada lediglich als Zusatzadresse zur legalen Vermeidung der Einkommensteuern der anderen Staaten.

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