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Seit 1991 vor der Küste Biokos und vor dem Festland große Erdöl-Lagerstätten entdeckt und von internationalen Ölfirmen ausgebeutet wurden, ist die Wirtschaft rasant gewachsen. Von 1998 bis 2002 wuchs das Bruttoinlandsprodukt jährlich im Durchschnitt um 24 Prozent. Heute (2004) macht die Ölwirtschaft rund 90% des Bruttoinlandsprodukts aus. Möglich wurde diese Entwicklung erst durch den Abschluss neuer Förderverträge, nachdem die Verträge der ersten Generation die äquatorialguineische Seite stark benachteiligt hatten. Ende 2006 betrug die Tagesförderung rund 370.000 Barrel, bis 2008 soll sie auf 410.000 Barrel steigen. Damit ist das Land nach Nigeria und Angola der drittgrößte Ölproduzent südlich der Sahara. Ebenfalls 2001 begann die Ausbeutung der Erdgasvorkommen des Landes. Allerdings sind die Einrichtungen der Ölgesellschaften weitgehend vom Umland abgeschirmt. Der einheimische Arbeitsmarkt und die äquatorialguineische Privatwirtschaft profitieren kaum von den Niederlassungen, da selbst die Versorgung hauptsächlich von ausländischen Firmen sichergestellt wird.

Die Einnahmen aus der Ölförderung reichen nach Angaben der Bundesregierung aus, um den Staatshaushalt einen Überschuss erwirtschaften zu lassen und Äquatorialguinea von finanzieller Entwicklungshilfe unabhängig zu machen. Im Jahr 2006 führte das Land Waren im Wert von rund 8,45 Milliarden US-Dollar aus, davon 88 Prozent Erdöl. Hauptabnehmer waren die USA (21,3%), China (18,9%) und Spanien (9,5%). Die Einfuhren beliefen sich 2006 auf 2,52 Milliarden US-Dollar. Hauptlieferanten waren die USA (7,5%), Italien (6,1%) und Frankreich (3,7%). Die deutschen Ausfuhren in das Land betrugen 2004 rund 4,1 Millionen Euro (2003: 6,9), die deutschen Einfuhren aus Äquatorialguinea rund 6,6 Millionen Euro (2003:3,5).

Neben dem Erdöl sind der Export von tropischen Hölzern (1999: rund 750.000 Kubikmeter) und von Kakao die wichtigsten Wirtschaftszweige, deren Umsatz allerdings bereits seit Jahren schwindet. Die Kakaoproduktion auf Bioko stagniert bei 5.000 t pro Jahr, beschäftigt aber noch die meisten Arbeiter. Der Holzexport von Rio Muni erbrachte zwischen 1996 und 1999 ca. 10 % der Exporterlöse. Darüber hinaus werden Landwirtschaft und Fischerei zur Selbstversorgung betrieben. Da die Infrastruktur in einem schlechten Zustand ist, sind die Städte des Landes dennoch von Nahrungsmittelimporten aus den Nachbarländern abhängig. Es existiert lediglich eine feste Flugverbindung zwischen Bata und Malabo. Malabo wird von mehreren europäischen Fluggesellschaften angeflogen. Das Straßennetz ist in einem schlechten Zustand und umfasst rund 1300 Kilometer, davon rund zwei Drittel Erdpisten.

Die Auslandsverschuldung Äquatorialguineas betrug 2006 rund 320 Millionen US-Dollar. Für 1999 wurden sie auf 47% des Bruttoinlandsproduktes BIP geschätzt [1].

Äquatorialguinea ist seit 1985 Mitglied der CFA-Franc-Zone. Der Internationale Währungsfonds gewährte in den Jahren 1988 und 1993 dreijährige Strukturanpassungskredite, die 1995 wegen Nichteinhaltung der Vorgaben suspendiert wurden [1].

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