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Kolumbien gehört zu den führenden Wirtschaftsnationen Lateinamerikas und ist der größte Produzent zahlreicher Schnittblumenarten. Bei der Produktion von Nelken steht es weltweit an erster, bei Schnittblumen insgesamt an zweiter Stelle. Mit 3.500 verschiedenen Orchideen-Arten hat Kolumbien die größte Vielfalt der Welt. Ebenfalls an erster Stelle steht Kolumbien bei der Produktion von Smaragden und Guadua-Holz. Es ist außerdem der viertgrößte Kaffee-Produzent der Welt und steht bei der Produktion von Bananen weltweit an dritter Stelle. Bei der Produktion von Kartoffeln ist Kolumbien in Lateinamerika führend.

Kolumbiens Wirtschaft wächst trotz der Unruhen kontinuierlich und stellt damit in Südamerika den größten Wachstumsmark nach Chile dar. In den vergangenen 20 Jahren wurden die Konsumgüter- und die Grundstoffindustrie verstärkt ausgebaut. Heute spielen die Nahrungsmittel- und die Textilindustrie die größte Rolle.

Darüber hinaus ist Kolumbien weltweit der viertgrößte Produzent von Kohle und Nickel und hat außerdem eine sichere Erdölreserve von zwischen 1,54 bis 1,84 Milliarden Barrel.[15] Kolumbien wird im allgemeinen ein großes ökonomisches Potential zugeschrieben. Das liegt unter anderem an der fortgeschrittenen Industrialisierung, politischer Stabilität und an der großen Menge an Rohstoffen. Kolumbien verfügt über einen großen Aktivposten, sein Humankapital, das aufgrund seiner sehr hohen Managementfähigkeiten weltweite Anerkennung findet: Das World Competitiveness Year Book 2003 verleiht Kolumbien den zweiten Platz unter dreißig Volkswirtschaften mit mehr als 20 Millionen Einwohnern. Dieser Index misst die Wettbewerbsfähigkeit auf der Managerebene. Die kolumbianischen Manager belegen den zweiten Platz nach denen der USA.

In dem Ranking (http://www.doingbusiness.org/) der unternehmerfreundlichsten Länder der Welt, welches von der Weltbank-Tochter International Finance Corporation erstellt wurde, landete Chile 2005 auf dem 25. Platz. Deutschland besetzt laut dieser Studie Platz 19, Kolumbien als zweitbestes südamerikanisches Land Platz 66.

Ein Teil der kolumbianischen Wirtschaft wird direkt oder indirekt vom Anbau und der Produktion von illegalen Drogen beeinflusst. So bauen Bauern insbesondere Koka, aber auch Schlafmohn an, da sie sich so ein besseres Einkommen versprechen, als bei der Produktion von Nahrungsmitteln oder Kaffee; und der Druck der Drogenkartelle ermöglicht es den Kokabauern oft auch nicht, auf legale Waren umzuschwenken.

Das Bruttosozialprodukt stieg im Jahr 2005 auf 109 Milliarden US-Dollar. Das Durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen ist USD 2.157. Seit 1998 gilt Kolumbien als ein positives Beispiel für finanzielle Stabilität und erfolgreiche Marktreformen.

Wichtige kolumbianische Unternehmen sind: Ecopetrol (Erdöl), Bavaria (Bier und Getränke), ETB (Kommunikation), ISA (Energie), EXITO (Supermärkte), Compañia Nacional de Chocolates (Lebensmittel), Manuelita (Zucker), Colpatria (Bank), Alpina (Milchprodukte), Coltejer (Textilien), Acerías Paz del Río (Stahl), Argos (Zement), Corona (Keramik) und Norma (Druckerei). Auch große ausländische Unternehmen wählten Kolumbien zum Schwerpunkt ihrer südamerikanischen Aktivitäten, so Siemens, Microsoft, Renault, Bayer, BASF, Dupont, Procter & Gamble, STEAG, Goodyear, General Motors und Hewlett-Packard.

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