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Nach zwei Jahrzehnten Krieg folgte eine unsichere Lage im Land. Die Wirtschaft des Landes wurde so weitgehend zerstört, ebenso ein Großteil der Viehbestände. Afghanistan zählt nun zu den ärmsten Staaten. Die Bevölkerung leidet unter Hungersnöten.

Das Bruttoinlandsprodukt liegt bei geschätzten 20 Milliarden US-Dollar (Stand 2003). Bei der Entstehung des BIP ist der Landwirtschaftssektor mit geschätzten 60 % beteiligt, die Industrie mit geschätzten 15 % und Dienstleistungen mit geschätzten 25 %.

Als Bodenschätze sind Eisen- und Kupfererze, Erdgas, Kohle und Halbedelsteine (hauptsächlich Lapislazuli) zu nennen.

Afghanistan importierte im Jahr 2000 Waren im Wert von 600 Millionen US-Dollar, insbesondere Nahrungsmittel, Erdölprodukte und Konsumgüter, die meist aus Singapur, Japan und der EU stammen. Exportiert wurden Nahrung und Früchte im Wert von 150 Millionen US-Dollar. Diese gingen vor allem nach Pakistan, in die EU und in die USA.

Obwohl nur etwa 6 % der Staatsfläche landwirtschaftlich nutzbar sind und diese Nutzung meist von künstlicher Bewässerung abhängt, sind 67 % der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig (Stand 2001). Ernten sind regelmäßig durch Dürren bedroht.

Laut einer Studie vom Januar 2004 zur zukünftigen Energieversorgung in Afghanistan waren 234.000 Kunden an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, 30% davon allein in Kabul, und nur 6% der Bevölkerung hatten elektrischen Strom. Es ist deshalb geplant, unter anderem die Kajakai-Talsperre mit einem zusätzlichen Wasserkraftwerk „Kajakai II“ auszubauen.

Zu den wichtigsten Handelspartnern zählt neben Staaten der Region (vor allem Pakistan und Iran) auch die Europäische Union.

Mit Unterstützung der GTZ (Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit) wurde im September 2003 die Afghanistan Investment Support Agency (kurz: AISA) gegründet. Diese hat den Registrierungsprozess von neuen Unternehmen wesentlich vereinfacht und betreut Investoren bei Problemen nach der Unternehmensgründung. Die GTZ unterstützt weiterhin die Modernisierung der nationalen Handelskammer (Afghanistan Chamber of Commerce and Industry, ACCI). Im Oktober 2007 haben ACCI und die Afghanistan International Chamber of Commerce (AICC) in Kabul eine Absichtserklärung zu ihrer Verschmelzung und zum Aufbau einer vereinten Kammerorganisation unterzeichnet.

Als Probleme für Investoren stellen sich dar: Mangelhafte Stromversorgung, Korruption, die uneinheitliche und wechselhafte Sicherheitslage und mangelhafte Verkehrsinfrastruktur. Trotz dieser Probleme haben in den letzten Jahren große Investitionen in Afghanistan stattgefunden: Es existieren zwei Mobilfunknetze, die 70 % des Landes abdecken (Stand Sommer 2006), verschiedene staatliche Unternehmen wurden privatisiert, durch den Krieg zerstörte Industrie wurde wieder aufgebaut.

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