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Kanada nimmt Einwanderer großherzig auf. Mit Sprachschulungen und Zugang zum Gesundheitswesen sollen sie integriert werden. Aus gutem Grund: Die Gastarbeiter und Einwanderer sollen die Wirtschaft voranbringen. 

"Nicht ein Tag ist seit meinem Amtsantritt vergangen, an dem ich nicht davon gehört hätte, daß ein Mangel an verfügbaren Arbeitskräften das kanadische Wachstum aufzuhalten droht. Wir leiten nun Schritte ein, um diesem Mangel abzuhelfen." Das sagte jüngst der kanadische Einwanderungsminister.

Immigration gehört zu Kanada wie der Ahornsirup, die Eisbären und die Rocky Mountains. 40 Prozent der Bevölkerung sind Immigranten oder Kinder von Immigranten. In Toronto wurde die Hälfte der Einwohner außerhalb des Landes geboren, die übrigen 50 Prozent haben zumindest einen Elternteil, der im Ausland zur Welt kam. Eine Viertelmillion Menschen siedelt jedes Jahr nach Kanada um – kein Land der Erde nimmt mehr Immigranten pro Einwohner auf.

Entsprechend perfektioniert ist die Immigrationsmaschine, mit der Kanada Arbeitskräfte aus aller Welt rekrutiert. Wer hier arbeiten und leben möchte, muss entweder ein festes Job-Angebot eines kanadischen Unternehmens vorweisen, in einer Branche arbeiten, in der das Land dringend Arbeitskräfte braucht oder ein Investor sein, der in ein eigenes Unternehmen in Kanada investiert.

Immigranten ohne Arbeitsvertrag in der Tasche müssen ins Raster der Einwanderungsbehörde passen. Sie müssen Berufserfahrung in einer von 29 genau festgelegten Berufsgruppen haben. Vor allem für die Rohstoffindustrie, die Bauwirtschaft und das Gesundheitswesen sucht Kanada Nachwuchskräfte.  Aber auch Köche, Manager, Naturwissenschaftler und Klempner haben sehr gute Chancen.

Kanada zählt traditionell zu den aufnahmefreundlichsten Ländern in der Welt. Ganz ähnlich wie in den Vereinigten Staaten haben Einwanderer seit Jahrhunderten seine Gesellschaft und Kultur geprägt. Zwar wurden über die meiste Zeit des vergangenen Jahrhunderts die Einwanderung streng gehandhabt und keine Immigranten zugelassen, die nicht aus Europa stammten. Eine Reform des Einwanderungsgesetzes 1976 aber hob diese ethnischen Beschränkungen auf. Seither kommen Menschen aus aller Welt nach Kanada, um dort ein neues Leben zu beginnen, insbesondere aber aus asiatischen Ländern wie China, den Philippinen und Indien. Auch Pakistan, Iran, Großbritannien und die Vereinigten Staaten stehen auf der Liste der Herkunftsländer weit oben. In den vergangenen zehn Jahren erhielten jeweils rund 200000 Ausländer die Permanent Resident Card (PRC), eine unbefristete Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis. In diesem Jahr sollen es mindestens wieder ebenso viele sein.

Kanadas Wirtschaft stützt sich hauptsächlich auf Rohstoffe, Industrie und Landwirtschaft. Kanada  ist der weltgrößte Exporteur von Holz und einer der größten Exporteure von mineralischen Brennstoffen. Die Holz-, ebenso wie die Wasservorräte sind nahezu unerschöpflich. 46% der Landfläche sind von Wald bedeckt (das entspricht 10% der Weltwaldfläche). Gleichzeitig belegt Kanada nach den USA und Russland weltweit Platz 3 bei der Erdgasförderung und Platz 6 in der Erdölförderung. Das Land verfügt nach Saudi Arabien und Venezuela über die drittgrößten Erdölreserven der Welt, vor allem in Form von Ölsanden in der Provinz Alberta. Seit Mitte der 90er Jahre werden nördlich des Polarkreises in den North West Territories und Nunavut Diamanten abgebaut. Heute ist Kanada einer der größten Diamantenproduzenten der Welt, über 90% werden in die EU (London, Amsterdam) exportiert. Kanada ist nach Kasachstan und vor Australien der zweitgrößte Uranproduzent der Welt (18,2% der Weltproduktion). Zunehmend wichtiger werden die großen nicht-energetischen Rohstoffvorkommen wie Eisenerz, Gold, Kupfer, Nickel und die seltenen Erden, die auch für die europäische Industrie von strategischer Bedeutung sind.

Parallel verfügt Kanada über eine leistungsstarke, auch an Zukunftstechnologien orientierte Wirtschaft. Bedeutende Bereiche der verarbeitenden Industrie sind der Automobil- und Flugzeugbau, die Metallindustrie, die Nahrungsmittelindustrie, die Holz- und Papierverarbeitung, die chemische Industrie und die Informations- und Kommunikationstechnologie („Blackberry“). Die innovativen Sektoren wie Informations- und Telekommunikationstechnologien, Energetik, Biotechnologie und Nanotechnologie werden dabei gezielt staatlich gefördert.

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Primärenergie in Kanada gehört zu den fünf höchsten weltweit, entsprechend hoch sind auch die Treibhausgasemissionen pro Einwohner. Im Dezember 2011 erklärte Kanada seinen Austritt aus dem Kyoto-Protokoll; angestrebt wird nunmehr, die CO2-Emissionen bis 2020 um 17% zu senken gegenüber dem Wert von 2005.

Der Dienstleistungssektor hat einen Anteil von 71,5% am BIP, der güterproduzierende Sektor 28,5% (13% verarbeitende Industrie, 6% Bausektor, 4,6% Bergbau, Öl- und Gasgewinnung, 2,6% Betriebsstoffe und 2,3% Land-, Forstwirtschaft und Fischerei).

Wichtigste Exportgüter Kanadas waren 2011 Energierohstoffe und Elektroenergie, Industriegüter (v.a. metallurgische und chemische Erzeugnisse), Maschinen und Ausrüstungen, Fahrzeuge und Fahrzeugteile, landwirtschaftliche und Fischerei- sowie forstwirtschaftliche Erzeugnisse. Eingeführt wurden hauptsächlich Maschinen und Ausrüstungen, Industriegüter (v.a. metallurgische und chemische Erzeugnisse), Fahrzeuge und Fahrzeugteile und Verbrauchsgüter.

Im Zuge der Weltfinanzkrise erlebte auch die kanadische Wirtschaft einen kräftigen Rückgang des BIP. Seit 2010 erholt es sich deutlich und verzeichnete 2011 einen Zuwachs von 2,5%. Pro Kopf betrug das BIP 2011 49.907 CAN-$ (39.099 €) und verzeichnete damit einen sichtbaren Anstieg gegenüber 2010 (47.679 CAN-$/ 37.353,5 €). Für das Jahr 2012 rechnet die Bank of Canada mit einem gemäßigten Wirtschaftswachstum von 2,1%, für 2013 wird ein Wachstum von 2,3% und für 2014 von 2,5% vorhergesagt.

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