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Kickstarter bzw. kickstarter.com ist eine Internetplattform zur Projektfinanzierung über Crowdfunding. Das gleichnamige StartUp-Unternehmen mit Sitz in New York gilt als Vorreiter und erfolgreichster Anbieter dieses Finanzierungstyps. Vor allem Künstler und Erfinder können sich für ganz unterschiedliche Unternehmungen von Independentfilmen, über Musikalben, journalistische Projekte, Spiele und Technik bis hin zu Projekten mit Nahrungsbezug um finanzielle Unterstützung und direkten Kontakt zu Fans und Interessenten bemühen.

Im Frühjahr 2012 erhielt Kickstarter große Aufmerksamkeit in den Medien, nachdem kurz hintereinander gleich mehrere Projekte − vor allem der Nachdruck des Comicbuches The Order of the Stick und die geplante Entwicklung des Computerspiels Double Fine Adventure − erstmals die Grenze von einer Million US-Dollar und gleichzeitig auch die anvisierte Finanzierungssumme um ein Vielfaches überschritten.

Als Vertreter einer als „Crowdfunding“ oder auch „Schwarmfinanzierung“ bezeichneten neuen Form von Fundraising-Plattformen fördert Kickstarter das Sammeln von Geldern aus der allgemeinen Öffentlichkeit und privater Hand durch ein Modell, das die lange Zeit üblichen Investment-Möglichkeiten umgeht. Der Kapitalsucher muss sich bei Kickstarter registrieren, um seinen Projektvorschlag auf der Seite vorstellen zu können, und über ein US-Bankenkonto verfügen. Kickstarter gibt Richtlinien vor, welche Form von Projekten zugelassen werden. Die Projektersteller wählen eine Mindestsumme, die erreicht werden muss, sowie die Länge des Zeitraums, die dem Projekt für das Erreichen der Finanzierungssumme zur Verfügung stehen soll. Mit der Freigabe des Projektes kann sich jede Privatperson nach Registrierung auf der Kickstarter-Webseite als potentieller Geldgeber mit einer beliebig gewählten Summe ab einem US-Dollar registrieren. Wenn die gewünschte Mindestsumme nicht innerhalb dieser Frist erreicht wird, gilt die Finanzierung als gescheitert und es werden keine Gelder abgebucht oder übertragen. Das Einsammeln der bereitgestellten Gelder erfolgt über Amazon Payments.

Kickstarter erhebt eine Vermittlungsprovision in Höhe von 5 % der erreichten Summe, Amazon beansprucht weitere 3–5 %. Anders als andere Fundraising- oder Investment-Plattformen erhebt Kickstarter keine Besitzansprüche auf die Projekte und ihre Produkte. Allerdings werden alle Projekte permanent archiviert und bleiben für die Öffentlichkeit zugänglich. Ist die Finanzierung abgeschlossen, können die Projektdaten und hochgeladenen Mediendateien nicht mehr verändert oder von der Seite entfernt werden.

Kickstarter gibt keine Garantie für die Lieferung der versprochenen Leistungen oder die zweckgerechte Verwendung des von seinen Mitgliedern zugesagten Geldes. Kickstarter rät allen Sponsoren vielmehr, sich bei der Auswahl der Projekte auf ihr eigenes Urteilsvermögen zu verlassen. Stattdessen werden alle Projektinitiatoren davor gewarnt, dass sie für mögliche Schadensersatzforderungen ihrer Sponsoren haften könnten, falls Zusagen nicht eingehalten werden. So sammelte im Mai 2011 ein Filmstudent der New York University 1.726 US-Dollar für einen eigenen Film, kopierte jedoch einen anderen Film. Der Student entschuldigte sich hinterher öffentlich dafür, der Konflikt wurde beigelegt.

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